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Pressemitteilungen

FDP: Bei Grimms ist Akt der Selbstreinigung gefordert

Das endlose Brüder Grimm Trauerspiel aus eitlem Wahn, politischer Handlungsschwäche und Kulturschabernack beschädigt inzwischen nicht nur das Ansehen der Stadt, sondern droht bereits auch auf Landesebene die Kampagne „ Hessen: Brüder- Grimm Land“ in Mitleidenschaft zu ziehen, so der Fraktionsvorsitzende der FDP, Frank Oberbrunner.

Lauer ist nach der von ihm verfassten Falschdarstellung in der Antrags-
begründung auf Anerkennung und Aufnahme der Handschriften der Brüder Grimm in das Weltdokumentenerbe der Unesco nach Auffassung der FDP Fraktion weder als Leiter des Brüder-Grimm Museums noch als Geschäftsführer der Brüder Grimm Gesellschaft zu halten.

Die Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, sind für den Personaldezernenten Hilgen und den Kulturdezernenten Junge vorbei, betont Oberbrunner. Wenn sich der Magistrat nicht länger von einem städtischen Angestellten vorführen lassen will, muss er handeln.
Auf dem Spiel steht jetzt der Ruf Kassels als Standort des außergewöhnlichen Erbes der Brüder Grimm und seiner weltweiten Bedeutung für die deutsche und internationale Geistesgeschichte.
Die in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit seit langem gegen Lauer erhobenen Vorwürfe der Umwidmung, Falschangabe und schriftlichen Lüge sind jetzt widerspruchslos bestätigt worden Sollte zutreffen, dass es bis heute kein Bestandsverzeichnis aller Museumsobjekte und Exponate gibt, muss dies unverzüglich nachgeholt werden.

Für OB wie Kulturdezernent ist es allerhöchste Zeit ,personelle Konsequenzen herbeizuführen, um Schadenbegrenzung zu betreiben und nicht selbst im Sumpf der
Lauer- Grimm Affäre unterzugehen, so Oberbrunner abschliessend.

Eintrag : Feb 08, 07 | 11:28 am

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